SK Ricklingen II
Kreisliga West
2018 / 19

1. Runde

2. Runde

3. Runde

4. Runde

5. Runde

6. Runde

7. Runde

8. Runde

9. Runde

 

1. Runde (21.10.2018)

Ergebnis

SV Warmsen

SK Ricklingen 2

3 : 5

Buddensiek

Lindner

+ : -

Anker

Pubantz, R.

1 : 0

Kruse

Dellos

0,5 : 0,5

Bödeker, W.

Traulsen

0 : 1

Lohstroh

Berlin

0 : 1

Könemann

Herting

0 : 1

Bödeker, C.

Hapke

0 : 1

Schramm

Dupont

0,5 : 0,5

Erstes Spiel der neuen Saison und gleich ein ungefährdeter Sieg für unsere zweite Mannschaft - und das, obwohl das Team nur zu sechst angetreten ist und das erste Brett freilassen muss. 
Der Mannschaftsführer gibt die Linie vor. Dieter Berlin lockt seinen Gegner mit Weiß am fünften Brett in unbekanntes Eröffnungsterrain und erobert einen Bauern. Später stellt der Gegner noch eine Figur ein und gibt auf. Damit ist der Ausgleich erreicht.
Paul überspielt seinen Gegner mit Schwarz am achten Brett, wirft ihm einen vergifteten Bauern hin und gewinnt, als dieser nimmt, die Qualität. Zusätzlich stellt ein schwarzer Freibauer auf der dritten Reihe dem Gegner große Probleme. Doch Paul findet leider nicht die richtige Fortsetzung. Der Freibauer geht verloren und in einem Endspiel weißer Läufer plus zwei Bauern gegen schwarzen Turm einigen sich die Spieler auf Remis.
Kurz darauf kann auch Thorsten am siebten Brett mit Weiß den vollen Punkt einfahren. Sein Gegner verliert in gedrückter Stellung erst einen Bauern und muss anschließend auch noch zwei Leichtfiguren für den Turm geben. In aussichtsloser Lage gibt Schwarz auf.
Crispin spielt mit Schwarz an Brett sechs gewohnt solide, gelangt in ein Doppelturmendspiel mit zwei Mehrbauern. Weiß glaubt, eine Kombination gefunden zu haben, die das Remis sichert, doch Crispin zeigt ihm schnell, dass das ein Irrtum ist. 
Wenig später ärgert sich Peter über sein Remis mit Weiß am dritten Brett. Die Stellung schien leicht überlegen für ihn zu sein, der Gewinnweg versteckte sich aber erfolgreich, so dass es bei der Punkteteilung bliebt.
Timo sicherte am vierten Brett fast zeitgleich mit Schwarz den Sieg. Er gewann im Mittelspiel die Qualität und verdichtete dieses Materialübergewicht zum vollen Punkt.
Da fiel es nicht ins Gewicht, dass Richard in leicht besserer Stellung durch einen Fehler die Dame verlor. So ging die Partie an Brett zwei verloren, der Mannschaftskampf aber wurde gewonnen. 

2. Runde (11.11.2018)

Ergebnis

SK Ricklingen 2

SK Stolzenau 2

4 : 4

Ly

Palatzky

1 : 0

Dellos

Dr. Kruse

0,5 : 0,5

Berlin

Kandlen

1 : 0

Herting

Meyer, F.

0 : 1

Hapke

Heineking

1 : 0

Vespermann

Töpsch

0 : 1

Heydemann

Haupt

0 : 1

Dupont

Wehrse

0,5 : 0,5

Es sah gar nicht gut aus zu Beginn dieses Mannschaftskampfes! Gegen den Aufsteiger aus Stolzenau hätten wir uns in unserem ersten Heimspiel eigentlich einen Sieg erhofft, doch es kam anders: 
Jörg geriet mit Weiß am sechsten Brett schon in der Eröffnung auf taktische Abwege. Sein junger Gegner nutzte das geschickt und zog Jörgs König mittels Turmopfer in ein nicht zu zerreißendes Mattnetz. 
Paul hatte  am achten Brett mit Weiß sehr früh in ein ausgeglichenes Endspiel abgewickelt. Er hätte die Stellung noch ein wenig kneten können, bot aber lieber remis und der Gegner nahm an. 
Kurz darauf stellte Jens am siebten Brett mit Schwarz Material ein und musste aufgeben. 
Crispin hatte am vierten Brett mit Weiß in der Eröffnung Vorteil. Nach viel Tausch stand ein Endspiel mit zwei Springer für Crispin gegen Turm und Mehrbauern auf dem Brett. Schwarz konnte einen Bauern durchbringen, Crispin gab auf. 
Peter schien am zweiten Brett zwischenzeitlich die bessere Stellung erkämpft zu haben. Doch am Ende stand ein Bauernendspiel auf dem Brett, in dem Peter zwar den entfernten Freibauern hatte, aber beide Spieler waren sich einig, das reicht zum Sieg nicht aus - also remis. 
So stand es nach fünf Partien 4 zu 1 für den Gegner und nur ein kräftiger Schlusspurt konnte uns helfen. Der kam tatsächlich:
Den ersten vollen Punkt holte Thorsten mit Schwarz am fünften Brett. Er schnappte sich in der Eröffnung schon einen Bauern und nahm dafür einen Läufer im Abseits in Kauf. Weiß schien diesen zwischenzeitlich gewinnen zu können, doch Schwarz fand einen Ausweg. Im späten Mittelspiel schien der schwarze Vorteil kurzzeitig dahingeschmolzen zu sein, doch nach einem schwächeren Zug seines Gegners konnte Schwarz den Läufer befreien und einen weiteren Bauern gewinnen. Als Schwarz den Damentausch erzwungen hatte, gab Weiß auf. 
Kim konnte am ersten Brett nach einem Fehler seines Gegners im frühen Mittelspiel die Qualität gewinnen. Er baute den Vorteil systematisch aus, schob zwei Bauern vor und als einer davon fast die gegnerische Grundlinie erreicht hatte, überschritt der Gegner in verlorener Stellung die Zeit. 
Dieter hatte von Beginn seiner Partie an Vorteil. Doch er konnte daraus zunächst nichts Zählbares herausholen und der Gegner glich die Stellung aus. Doch das zwangsläufige Remisangebot muss Dieter ablehnen, denn in diesem Augenblick braucht die Mannschaft den ganzen Punkt fürs Unentschieden. Gut, dass unser Mannschaftsführer ein Kämpfer ist. Tatsächlich unterlief dem Gegner im Endspiel noch ein Fehler, Dieter konnte durch ein Bauernopfer eine Figur gewinnen. Er sah die kleine, nicht ganz leicht zu findende Kombination und holte doch noch den ganzen Punkt. 
Nach hartem Kampf zum Schluss ein versöhnlicher Abschluss für einen Spieltag, der zunächst nur Niederlagen aufzubieten hatte.

3. Runde (25.11.2018)

Ergebnis

SK Ricklingen 2

SK Wennigsen

2,5 : 5,5

Pubantz, R.

Dräger

0 : 1

Dellos

Haletzki, B.

0 : 1

Berlin

Dr. Steffen, J.

0,5 : 0,5

Herting

Heimberg

0,5 : 0,5

Hapke

Haletzki, C.

1 : 0

Vespermann

Harborth

0 : 1

Heydemann

Graich

0,5 : 0,5

Mahadevan, H.

Steffen

0 : 1

Die Formkurve zeigt abwärts! Nach einem Sieg und einem Unentschieden hat unser Team im dritten Spiel die erste Niederlage kassiert. Sie fiel gegen den SK Wennigsen deutlich aus - aber es war durchaus ein Unentschieden oder vielleicht sogar ein Sieg drin.
Der Mannschaftskampf begann mit einem unnötigen Remis. Jens Heydemann konnte am siebten Brett mit Schwarz einen Bauern gewinnen, doch er bot stattdessen Remis, was der Gegner dankend annahm. 
Kurz darauf verlor Harish am achten Brett. In seiner ersten Turnierpartie verlor er in der Eröffnung einen Bauern, konnte die Partie aber halten. In einem Turmendspiel erzwang der Gegner geschickt Turmtausch, so dass die Partie verloren ging. Mit den Türmen auf dem Brett wäre ein Remis wahrscheinlich gewesen.
Jörg hatte gegen seinen Gegner am sechsten Brett einen Königsangriff aufgezogen, doch leider fand er eine Fortsetzung, mit der er einzügig einen Bauern und die Qualität einstellte. Danach war gegen die Niederlage nichts mehr zu machen.
Richard wehrte sich gegen seinen starken Gegner an Brett eins lange Zeit sehr geschickt. Leider kostete das zu viel Zeit und in der Zeitnotphase gelangen nicht mehr die besten Züge. Die Partie ging verloren.
Crispin konnte am vierten Brett mit Weiß ein wenig Aktivität am Damenflügel entwickeln. Er gab einen Bauern und drang mit der Dame in die gegnerische Stellung ein. Doch mehr als ein Remis war auch hier nicht drin. 
Thorsten konnte am fünften Brett mit Schwarz aus der Eröffnung heraus Initiative entwickeln. Der Gegner wurde am Königsflügel immer weiter in die Defensive gedrängt, wehrte sich aber geschickt. Thorsten eröffnete eine zweite Front am Damenflügel. Weiß konnte die Drohungen an beiden Flügeln nicht gleichzeitig abwehren, verlor einen Bauern, versuchte es mit einem Figurenopfer und musste einsehen, dass dies nicht korrekt war. Das war der einzige volle Punkt für unser Team an diesem Tag.
Den zweiten wollte eigentlich Dieter am dritten Brett mit Schwarz erkämpfen. Trotz schwerer Erkältung rechnete er präzise und nahm seinem Gegner im Mittelspiel zwei Bauern ab. Dieser Materialvorteil hielt bis zum Damenendspiel, eine der unangenehmsten Endspielvarianten, die man sich vorstellen kann. Immer wieder mussten Schachgebote der weißen Dame berechnet werden. Dieter gelang es, einen seiner beiden Mehrbauern vorzutreiben, der weiße König wurde eingeschnürt. Doch leider konnte Weiß seine Dame für einen Bauern opfern. Schwarz musste schlagen und Weiß war patt. Damit war der Mannschaftskampf verloren.
Peter verlor am zweiten Brett schon in der Eröffnung zwei Bauern. Er spielte mutig weiter und konnte einen der beiden zurückerobern. Leider sah der Gegner alle Fallen, die Peter geschickt auslegte. Als der Mannschaftskampf verloren war, gab Peter auf.

4. Runde (16.12.2018)

Ergebnis

SK Neustadt 2

SK Ricklingen 2

5,5 : 2,5

Nädler

Dannenberg, H.

+ : -

Wellnitz

Lindner

+ : -

Kostka

Ly

0,5 : 0,5

Kandelhardt

Traulsen

1 : 0

Cousin-Sauer

Berlin

0,5 : 0,5

Krüger, E.

Hapke

0,5 : 0,5

Oelze

Vespermann

0 : 1

Uschmann

Heydemann

1 : 0

Schon der Start in diesen Mannschaftskampf verlief unglücklich: ein Spieler meldete sich Sonnabend krank, die Nachbesetzungsmail ging offenbar unter und ein zweiter Spieler meldete sich am Spieltag ab. So fuhren wir nur zu sechst nach Neustadt. Damit kann man immer noch 6 Punkte holen, aber davon waren wir heute weit entfernt.
Dabei begann der Mannschaftskampf verheißungsvoll. Jens konnte am achten Brett früh eine Qualität gewinnen. Doch der Gegner verteidigte sich geschickt, gewann einen Bauern, dann noch einen und am Ende holte er sich die Qualität zurück. Statt Sieg hieß das Ergebnis damit Niederlage für unser Brett acht. 
Jörg konnte das Malheur am siebten Brett ausgleichen. Erst gewann er die Figur, dann schlug sein Königsangriff durch. Ein voller Punkt war der Lohn. 
Es sollte unser einziger Sieg heute bleiben, obwohl es auch bei Timo am vierten Brett zwischenzeitlich sehr gut aussah. Sein Mehrbauer war bis auf die dritte Reihe vorgedrungen. Leider unterschätzte er in Zeitnot die Geschwindigkeit eines gegnerischen Freibauern und musste am Ende sogar eine Niederlage hinnehmen. 
Darauf schien es bei Thorsten am sechsten Brett auch hinauszulaufen: er verlor mit Schwarz im Mittelspiel die Kontrolle und dann einen Bauern. Wunderlicherweise verschmähte der Gegner den zweiten Bauerngewinn nach dem Motto: a7 kann ich mir immer noch abholen. Irgendwann ging das aber nicht mehr. Thorsten stieß am Königsflügel einen Bauern vor, der Gegner schlug nicht, sondern zog vorbei. Das sah nach einem Freibauern aus, war aber ein Fehler, denn dieser Bauer konnte nur um den Preis einer Zugwiederholung ausreichend gedeckt werden. Am Ende also Remis. 
Das war auch am dritten Brett das Ergebnis. Bei unterschiedlichen Rochaden hatten Kim und sein Gegner Königsangriff und neutralisierten sich damit. Auch diese Partie endete mit einer Punkteteilung.
Damit hätte sich Dieter am fünften Brett nicht begnügen müssen. In einem Endspiel Springer gegen Läufer hatte er einen stolzen Mehrbauern. Den zum Sieg zu verwandeln war möglich, hätte aber lange gedauert. Angesichts des schon verlorenen Mannschaftskampfes wollte Dieter das nicht auf sich nehmen und bot Remis, was seine Gegnerin dankend annahm. 
Die Mannschaft bleibt damit im Niemandsland der Tabelle, allerdings weiter hinten als eigentlich geplant.

5. Runde (20.01.2019)

Ergebnis

SK Ricklingen 2

TuS Wunstorf

5 : 3

Pubantz, R.

Wiese

0 : 1

Ly

Braun

0,5 : 0,5

Dellos

Möhrstedt

0 : 1

Traulsen

Reinhold

0,5 : 0,5

Berlin

Knospe

1 : 0

Hapke

Seidler

1 : 0

Vespermann

+ : -

Heydemann

+ : -

Dieses Mal ist es unser Gegner, der keine vollständige Mannschaft ans Brett bekommt. Wir dagegen können fast in Bestbesetzung spielen, weil unsere Erste fast komplett spielt. Aus dem 2 zu 0 zu Beginn des Mannschaftskampfes wird nach einer guten Stunde ein 3 zu 0. Thorsten gewinnt am sechsten Brett mit Weiß erst einen Bauern, stellt seinem Gegner dann eine Falle, in die dieser prompt tappt und erobert mit einer Springergabel die Dame. Wenige Züge später ist Schwarz matt.
Dieter kann am fünften Brett früh einen Bauern gewinnen. Später holt er souverän den vollen Punkt. 
An den vier vorderen Brettern dagegen ziehen wir den Kürzeren. Nur Kim und Timo, die beide mit Weiß spielen, holen ein Remis, Richard und Peter, unsere Schwarz-Spieler verlieren leider. Vier Punkte an den hinteren vier Brettern, einer an den vier vorderen, das ist am Ende ein 5 zu 3.

6. Runde (03.02.2018)

Ergebnis

WB Eilenriede 3

SK Ricklingen 2

6 : 2

Kräuter

Schimmelpfennig

+ : -

Brockmann

Koss

+ : -

Dr. Fuchs

Ly

0 : 1

Petkovic

Traulsen

+ : -

Weimann

Berlin

0,5 : 0,5

Danisch

Vespermann

1 : 0

Nagel

Heydemann

0,5 : 0,5

Richter

Dupont

1 : 0

7. Runde (24.02.2019)

SK Ricklingen 2

SG Garbsen/Marienwerder 2

2 : 6

Schimmelpfennig

Narten

- : +

Ly

Laschke

0,5 : 0,5

Berlin

Küsel

0,5 : 0,5

Herting

Bretschneider

- : +

Vespermann

Hemb

0,5 : 0,5

Heydemann

Schubach

0,5 : 0,5

Dupont

Pohl

0 : 1

Mahadevan

Gerlach

0 : 1

8. Runde (24.03.2019)

Ergebnis

SF Barsinghausen 2

SK Ricklingen 2

3,5 : 3,5

Albert

Ly

- : -

Kirk

Berlin

0,5 : 0,5

Amrhein

Herting

0 : 1

Gross

Hapke

0,5 : 0,5

Jürke

Vespermann

0,5 : 0,5

Heydemann

0 : 1

Mahadevan

1 : 0

+ : -

Allzu optimistisch waren wir nicht, als wir den Weg nach Barsinghausen antraten. Nicht nur das erste Brett musste freigelassen werden, auch am letzten Brett konnten wir keinen Spieler aufbieten. Der einzige, der einen Sieg für möglich hielt, war der ewig optimistische Mannschaftsführer. Auch die Skeptiker bekamen aber etwas Hoffnung, als auch Gegner Barsinghausen das erste Brett frei lassen musste. Trotzdem: dreieinhalb Punkte müssen gegen den Tabellendritten auch erst einmal erkämpft werden. Tatsächlich ließen die ersten Erfolgserlebnisse nicht lange auf sich warten. Jens konnte am sechsten Brett einen Turm gewinnen. Parallel dazu geriet leider Harish am siebten Brett in Nachteil. Jens lief noch einmal Gefahr, seinen Vorteil wieder zu verspielen. Ein auf den ersten Blick geistreiches Damenopfer kostete tatsächlich den eigenen Turm. Aber es blieb ein Mehrbauer und den verwandelte Jens sicher zur Dame und zum vollen Punkt. Gleichzeitig konnte auch Crispin seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. Damit war der Mannschaftskampf ausgeglichen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Thorsten am vierten Brett ein Remisangebot seines Gegners, Jörg hatte seinerseits Remis geboten. Mannschaftsführer Dieter Berlin verständigte sich daraufhin mit dem gegnerischen Mannschaftsführer auf eine Punkteteilung. Barsinghausen war erleichtert, denn Dieter und Thorsten hatten Vorteil und mindestens letzterer hätte unter normalen Bedingungen weitergespielt. Allerdings brauchten wir den einen Punkt, um sicher den Abstieg zu vermeiden, deshalb war das Unentschieden im Sinne der Mannschaft. Tatsächlich hatte Thorsten einen Zug vor dem Friedensschluss einen feinen, aber nicht zu komplizierten Zug übersehen, mit dem er entscheidend Material gewonnen hätte. Auch deshalb geht das Mannschaftsremis in Ordnung, denn wer Gewinnzüge nicht sieht, hat den vollen Punkt auch nicht verdient.

9. Runde (15.04.2018)

Ergebnis